Der Schlüssel zu Glück und Zufriedenheit

Alle Menschen streben nach Glück und Zufriedenheit. Doch die meisten Deutschen sind nicht sehr zufrieden mit ihrem Leben. Laut Glücksatlas 2020 bewerteten die Befragten ihre allgemeine Zufriedenheit im Schnitt mit 6,74 von maximal 10 möglichen Punkten. Wie kommt das? Wo liegen die Ursachen? Und was ist der Schlüssel zu Glück und Zufriedenheit?

Ich maße mir nicht an, allein auf die Lösung gekommen zu sein. Meine Erkenntnisse stammen aus zwei Quellen. Es war einerseits eine achtteilige Meditationsanleitung, die ich auf Netflix gefunden habe. Zum anderen ist es die Lektüre des lesenswerten Buches „Die Glücksformel“ von Stefan Klein. Interessanterweise empfiehlt der Autor die Meditation als ein Mittel, um das eigene Glücksempfinden zu steigern.

Festhalten an negativen Gefühlen und Gedanken

Die Gründe, warum viele Menschen unzufrieden mit ihrem Leben sind, sind vielfältig. Doch man kann es herunterbrechen auf einige Gemeinsamkeiten.

Viele Menschen sind z.B. zu Ich-Bezogen. Weil sie sich die ganze Zeit überwiegend mit sich selbst und den Gründen ihres Unglücks beschäftigen, entgeht ihnen die Schönheit des Lebens. Viele Menschen beschäftigen sich auch zu lange mit einer schlechten, unangenehmen Erfahrung oder verweilen in einem Zustand einer unklaren, negativen Emotion. Man ist unzufrieden, aber weiß nicht recht, wieso.

Dieser Zustand kann teilweise lange anhalten. Auf Dauer kann uns das sogar krank machen. Es ist z.B. erwiesen, dass eine dauerhafte Niedergeschlagenheit aufgrund negativer Gedanken das Immunsystem schwächt und uns anfälliger für Krankheiten macht.

Loslassen als Schlüssel zu Zufriedenheit und Glück

Dabei ist der Schlüssel zu Zufriedenheit und Glück offensichtlich. Es ist das eigene Denken, die eigene Wahrnehmung und der Umgang mit schwierigen Situationen, Personen und negativen Gefühlen. Wenn man etwas aus der Meditation lernen kann, dann ist es das Loslassen. Wir sollten nicht versuchen, zu lange an negativen Gefühlen wie Ärger oder Enttäuschung festzuhalten. Wir sollten nicht zu lange über schwierige, stressige Situationen nachdenken. Die Meditation lehrt uns, diese negativen Gedanken und Gefühle kommen und schnell wieder gehen zu lassen.

Der menschliche Geist ist programmiert, sich mit negativen Situationen stärker zu befassen als mit positiven, doch wir können unseren Umgang damit trainieren und ändern. Wenn wir uns häufiger gute Gefühle in Erinnerung rufen, größere Dankbarkeit in unserem Leben entwickeln und negative Gedanken bzw. Gefühle schneller loslassen, dann haben wir die Chance, unsere eigene Zufriedenheit und das Glücksempfinden dauerhaft zu steigern. Loslassen lernen lässt uns eine neue Leichtigkeit und innere Ruhe finden, die zu größerer Zufriedenheit führt.

Meditation eignet sich wie kaum ein zweites Mittel dazu, wie wissenschaftliche Studien zeigen. Man erreicht diesen Zustand nicht in wenigen Tagen. Man muss seinen Geist dauerhaft trainieren und sollte versuchen, die neu gewonnene Geisteshaltung auch im Alltag einfließen lassen. Dann hat man eine echte Chance auf eine positive Veränderung.

Wer mehr erfahren will, dem sei das oben genannte Buch und die Meditationsanleitung auf Netflix empfohlen.

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