Kreistagswahl 2024

Zoltán Szabó – Sozial & Konservativ

Liebe Wähler,
ich heiße Zoltán Szabó, bin 38 Jahre alt, Journalist und kandidiere als Einzelbewerber zur Kreistagswahl im Landkreis Rostock am 9. Juni 2024.

Ich habe mich bewusst entschieden, keiner Partei beizutreten, da keine Partei all die Punkte vertritt, die mir wichtig sind. Ich lege besonderen Wert auf eine soziale Politik und stehe zugleich für Vernunft in der Asyl- und Einwanderungspolitik, denn alles andere überlastet Deutschland und die Kommunen.

Als unabhängiger Bewerber werde ich sinnvollen Anträgen im Kreistag zustimmen, unabhängig davon, von welcher Partei diese eingebracht werden.

Foto: Privat

Gleichgesinnte Kandidaten zur Kreistagswahl sind herzlich eingeladen, sich bei Interesse bei mir per E-Mail zu melden und zu vernetzen.


Wahlprogramm zur Kreistagswahl

Wohnungsmangel

Städtischen Wohnungsgesellschaften und Wohnungsgenossenschaften soll ein Vorkaufsrecht auf Grundstücke eingeräumt werden, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Grundstücke sind an städtische Wohnungsgesellschaften und Wohnungsgenossenschaften zu höchstens 5 Euro pro Quadratmeter zu verkaufen.

Der Landkreis Rostock soll sich bei der Landesregierung dafür einsetzen, dass Ferienwohnungen auf Antrag der Stadt oder Gemeinde bei anhaltendem Wohnraummangel dauerhaft in Mietwohnungen umgewandelt werden und die Eigentümer im Bedarfsfall gegen eine geringe Entschädigung enteignet werden können.

Öffentlicher Nahverkehr

Die regelmäßige Busanbindung im ländlichen Raum soll von 6 bis 23 Uhr im Stundentakt gewährleistet und an die tatsächliche Auslastung im Sommer und Winter angepasst werden. Bei geringer Auslastung sollen zumindest kleinere Busse zum Einsatz kommen, um die Anbindung zu gewährleisten. Der Landkreis Rostock soll sich bei der Landesregierung für die Fortführung des Deutschlandtickets einsetzen, da dies insbesondere Geringverdiener entlastet und ihnen mehr Mobilität ermöglicht.

Asylbewerber und Flüchtlinge

Der Landkreis Rostock soll sich bei der Landesregierung dafür einsetzen, dass keine weiteren Asylbewerber oder Kriegsflüchtlinge mehr auf den Landkreis und die Gemeinden verteilt werden. Der Landkreis soll die Bundesregierung auffordern, die Grenzen zu schützen und illegale Einwanderer an der Grenze zurückzuweisen.

Zeitnahe Rückführungen in hoher Zahl nach Syrien, Afghanistan und Irak sollten hohe Priorität für den Bund und das Land MV haben, da in diesen Ländern kein Krieg mehr herrscht und dies insbesondere den Wohnungsmarkt entlasten würde. Mit diesen Maßnahmen werden die Kommunen zugleich bei den Schulen, Kitas und der Unterbringung von Asylbewerbern und Flüchtlingen entlastet.

Arbeit und Wirtschaft

Der Landkreis Rostock soll die Ansiedlung von Unternehmen fördern, die tarifgebundene Löhne zahlen. Er soll darüber hinaus in einem Anschreiben alle Arbeitnehmer mit Wohnsitz im Landkreis informieren, welche Vorteile eine Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft bei Gehalt und Kündigungsschutz den Arbeitnehmern bietet. Er soll zudem die Schwarzarbeit verstärkt bekämpfen und Anreize für deren Meldung setzen.

Ärztemangel

Um die medizinische Versorgung in ländlichen Gebieten zu sichern, soll der Landkreis Rostock dort, wo bereits Ärztemangel besteht oder sich dieser abzeichnet, die Vergabe von Landarzt-Stipendien prüfen. Damit sollen Medizinstudenten ab dem vierten Studienjahr gefördert werden, die sich dazu verpflichten, nach dem Studium mindestens drei Jahre in der jeweiligen Stadt oder Gemeinde als Arzt zu arbeiten.

Kreisverwaltung

Der Landkreis Rostock soll die Digitalisierung der Kreisverwaltung vorantreiben und im gleichen Zuge Stellen einsparen, wo dies möglich und sinnvoll ist. Stellen, die frei werden, weil Mitarbeiter in Rente gehen, sollen nach Möglichkeit nicht nachbesetzt werden. Die Neuschaffung von weiteren Stellen ist aus Kostengründen abzulehnen.

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