Warum du Aktien sparen solltest.

Auf deinem Girokonto bekommst du so gut wie keine Zinsen. Tagesgeld bringt selten mehr als 1 %. Festgeld und Sparbuch bieten kaum 2 %. Wenn allein die durchschnittliche Inflation auf Waren etwa 2-3 % pro Jahr beträgt, schmilzt dein Vermögen kontinuierlich weg. Bedanken darfst du dich dafür bei der Bundesregierung und den Parteien, welche die Nullzins-Politik der Europäischen Zentralbank (EZB) unterstützen.

Aktien eröffnen dir enorme Chancen.

Viele Bürger glauben, es wäre riskant, Aktien zu sparen. Dabei sprechen die Zahlen für sich. Wenn man sich allein die Entwicklung des DAX anschaut, in dem die 30 größten deutschen Unternehmen vertreten sind, zeigt sich, dass man mit einem ETF (passiv gemanagter Fonds, der nur den DAX nachbildet) sein Vermögen seit 2009 auf das 2,5-fache gesteigert hätte. Mit einem ETF erhältst du gleichzeitig Anteile an dutzenden Unternehmen.

Es geht aber noch besser. Wenn man 2012 eine Apple-Aktie gekauft hätte, wäre dein Vermögen heute 700 % mehr wert. Aus 1.000 € wären 8.000 € geworden. Und selbst wenn du auf eine eher langweilige Aktie wie Nestle gesetzt hättest, hättest du dein Vermögen innerhalb von 9 Jahren verdoppelt.

Es lohnt sich daher in jedem Fall, in Aktien zu investieren und diese eine längere Zeit lang zu halten. Einen guten Ratgeber für Einsteiger wie Fortgeschrittene zu diesem Thema hat z.B. Markus Elsässer mit „Des klugen Investors Handbuch“ geschrieben.

Und wenn der Crash kommt?

Eine wichtige Regel für erfolgreiche Anleger ist, nicht am Höhepunkt einer Aktienblase in überbewertete Aktien zu investieren. Kaufe Aktien günstig ein. Wenn du glaubst, dass ein Crash folgt, dann investiere erst am Tiefpunkt der Krise. Dirk Müller, Jim Rogers, Marc Friedrich und andere schätzen, dass der Aktienmarkt um 60 bis 90 Prozent einbrechen könnte.

Hinweis: Alle Angaben sind ohne Gewähr. Ich bin kein Anlageberater und werde keine Nachfragen zu diesem Thema beantworten. Du musst dich schon selbst zum Thema Aktien weiterbilden. Das oben genannte Buch von Markus Elsässer und der YouTube-Kanal von Florian Homm können ein Anfang sein.

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