Warum ich Millionär werden will

Seit ich vor einigen Jahren das Buch „Denke Nach und Werde Reich“ von Napoleon Hill gelesen habe, geht mir der Gedanke nicht mehr aus dem Kopf. Nahezu jeder kann reich werden, wenn er es nur will und richtig anstellt. In Deutschland ist nachweislich jeder 80. Bürger Millionär. Häufig sind es Unternehmer oder sehr gut bezahlte Manager, Rechtsanwälte, Ärzte oder Ingenieure.

Reichtum bedeutet Freiheit. Die Freiheit, der eigene Chef zu sein und sich nach niemand anderem richten zu müssen. Die Freiheit, sich jederzeit einfach eine Auszeit zu nehmen oder zu verreisen. Die Freiheit, ohne Bedenken zum teuren Qualitätsprodukt zu greifen statt dem günstigeren Produkt. Die Freiheit, unbeschwert(er) in den Tag zu starten und sich auf Familie, Freunde, die persönliche Entwicklung und die Philantropie zu fokussieren.

Sicher gibt es Leute, die sich an ihren 9-17 Uhr Job gewöhnt und diesen Arbeitsalltag schätzen gelernt haben. Ich habe offen gesagt nie dazu gehört. Bis heute tue ich mich schwer mit diesem Lebensmodell.

Wege zum Reichtum

Als Unternehmer bin ich gescheitert. Es ist mir zu zeitaufwendig und arbeitsintensiv. Mir fehlt schlicht die Motivation und eine wirklich gute Idee.

Als Schriftsteller dauert es meist bis zu 10 Jahre, bis man den Durchbruch erlebt und selbst dann ist es keine Selbstverständlichkeit, wiederholt Bestseller zu schreiben. Bis zu diesem Zeitpunkt ist Schreiben eine brotlose Kunst, die einen zwar selbst erfreut, aber finanziell nicht weiterbringt. Langfristig glaube ich dennoch daran, dass sich mit guten Romanen viel Geld verdienen lässt. Ich schreibe vor allem Bücher, weil ich die Tätigkeit und die Kreativität mag.

Selbstverständlich kann man sich, insbesondere in jungen Jahren, einen besser bezahlten Job suchen und Karriere in einem Konzern machen, aber auch hier ist man 8 Stunden täglich an den Arbeitsplatz gekettet. Die besten Jahre des Lebens gehen verloren, weil man seinen Lebensunterhalt verdienen muss und unfrei ist.

Manch einer schafft es, erfolgreich passives Einkommen über einen YouTube-Kanal oder Instagram-Kanal zu generieren. Ich bin zu alt, um dieses Experiment noch zu wagen und glaube nicht an den Erfolg.

Mein Weg zum Reichtum ist der Aktienhandel. Nach vielen Jahren habe ich diesen Weg für mich entdeckt. Sicher macht man als Anfänger im ersten Jahr Verluste, aber wenn man sich reinkniet, fortbildet und viel lernt, dann weiß man, worauf es bei der Aktienwahl ankommt. 2020 konnte ich mein Vermögen mit Aktien vervielfachen. Ich hoffe, dieses Kunststück gelingt mir auch in den kommenden Jahren, bis ich in wenigen Jahren die erste Million erreiche.

Mittlerweile schaue ich bei Aktien auf der Long-Seite überwiegend nach potenziellen Multibaggern, d.h. Aktien bzw. Nebenwerten, die sich innerhalb von 1-2 Jahren mindestens verdoppeln können. Auf der kurzfristigen Seite suche ich nach Aktien, die innerhalb weniger Wochen Kurssprünge mit 50 bis 100 % Gewinn machen können. Ich habe es mit Daytrading versucht, aber das war mir zu stressig, da die Kursentwicklung innerhalb von wenigen Minuten in die eine oder andere Richtung ausschlagen kann. Ich bin nur selten Short, da man bei einem Short Squeeze das Vielfache des eigenen Einsatzes verlieren kann. Nichtsdestotrotz kann der Leerverkauf von Aktien eine Einnahmequelle bei fallenden Märkten sein.

Wie auch immer: Letztlich muss jeder Mensch für sich entscheiden, was für ein Leben er führen will. Es gibt viele Wege zum Reichtum. Man muss nur den Weg finden, der am besten zu einem selbst passt.

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